Besichtigung des Hessischen Landtages

Eigentlich waren max. 50 Personen für diesen Besuch vorgesehen, doch war der Andrang so groß, dass schließlich 70 Personen dabei waren.
Betreut wurden wir von der sehr sachkundigen Führerin Frau Keller, die es sehr gut verstand, die alte herzogliche Geschichte darzustellen und Einblicke in das Leben zu “Stadt-schlosszeiten” zu geben. Da hatten sich die Oranier wirklich eine schöne Residenz in die Stadt gebaut.
Diese Residenz strahlt zwar noch die vergangene Pracht aus, doch wird sie heute ganz alltäglich im Betrieb des Landtages genutzt. Vorwiegend für Besprechungen und Gästegruppen bilden die noch sehr gut erhaltenen Räume einen schönen Rahmen.
Beeindruckend und sehr gut erhalten ist auch der Saal, in dem 1946 die ersten Sitzungen des Hessischen Parlaments stattfanden und der heute zum Aufenthaltsbereich vor dem Plenarsaal gehört.

Das Neue Plenarsaalgebäude

Dann sollten wir aber auch etwas vom heutigen politischen Leben mitbekommen und vor allem einen Blick in den Neubau werfen. Wir erwarteten ein beeindruckendes Bauwerk - für das Millionen geflossen waren. Es war dann sehr bemerkenswert, wie die einheitliche Meinung war. Näm-lich: “überraschend klein”! Jeder war erstaunt, wie der im Fernsehen recht geräumig wirkende Plenarsaal in der Realität doch sehr überschaubar war. Während wir auf der Besuchertribühne eine Anhörung zum Thema Energiesparen mitverfolgten, konnten wir aber auch erkennen, dass die räumliche Nähe der Abgeordneten untereinander eine familiäre Athmosphäre schafft.

Politik und Häppchen

Zum Abschluss erfuhren wir dann bei Schnittchen und Rheingauer Wein vom Abgeordneten Peter Beuth Aktuelles zum politischen Geschehen. Polizeipräsident Peter Frerichs bedankte sich bei ihm mit einer Flasche aus dem polizeieigenen Weinberg in Eltville.
Ein gelungener Besuch, der im Frühjahr wiederholt werden soll.

Gerd Meerfeld

Bildliche Eindrücke