Bürgerproteste - Die Demokratie in der Krise?!

Am Donnerstag , dem 22. September 2011, fand im Hessischen Ministerium des Inneren und für Sport eine Veranstaltung der Gesellschaft Bürger und Polizei e.V. mit Professor Dr. Elmar Wiesendahl zum genannten Thema statt, zu der die Gesellschaftsmitglieder eingeladen waren.
Hintergrund zu dem Veranstaltungsthema ist, dass Unmutsäußerungen von Bürgerinnen und Bürgern gegen eine politische oder verwaltungsrechtliche Entscheidung ihrer gewählten Volksvertreter, auch „Bürgerprotest“ bezeichnet, in jüngster Zeit eine neue Form angenommen haben. Der Protest entsteht meist durch ein annähernd zeitgleich empfundenes Unrechtsgefühl einer Gruppe von Bürgern, die ihren Frust oder ihr Unbehagen in unterschiedlicher Form äußern. Die gängigen Protestformen wie Demonstrationen, Kundgebungen, Unterschriftensammlungen, Volksbegehren und Volksentscheide, sowie medienwirksame Plakataktionen zeigen,. dass Menschen Entscheidungen der Politik nicht so einfach hinnehmen.

Professor Dr. Elmar Wiesendahl, der viele Jahre an der Führungsakademie der Bundeswehr und anderen akademischen Einrichtungen tätig war und seit Juni 2010 Geschäftsführer der Agentur für politische Strategie in Hamburg ist, hat sich dieser Thematik angenommen und fragt, wer die Beteiligten der Protestaktionen sind und welche Legitimation sie haben?

Unter den Gästen entstand im Anschluss an den kurzweiligen Vortrag eine lebhafte Diskussion zu der Protestbewegung in Deutschland.

Prof. Dr. Wiesendahl hat uns eine Zusammenfassung der Thematik "Entwickung des Protestes in der Demokratie" Verfügung gestellt, die Sie hier zum Lesen herunterladen können:



"Bürgerschaftliche Protestkultur in Deutschland" [7 KB]

Das Copyright für die Kurzfassung des Vortrages liegt bei Professor Dr. Wiesendahl.